Goldener Herbst – die beste Outdoorzeit

An sonnigen Herbsttagen sind die Bedingungen für Outdooraktivitäten kaum zu übertreffen. Die Temperaturen sind angenehm, der Wald leuchtet in bunten Farben und das Licht wirkt besonders warm. An solchen Tagen muss man einfach an die frische Luft – nichts wie raus!

Wanderung im Harz

Der Harz ist eigentlich immer und bei fast jedem Wetter einen Besuch wert. Doch am letzten Oktoberwochenende 2019 hatten wir tatsächlich riesiges Glück. Mit klarer Sicht, blauem Himmel und Temperaturen um die 12-13 °C erwischten wir einen goldenen Herbsttag!

Wir starteten mit acht Wanderern und einem Hund in der Nähe von Torfhaus. Über meist breite Forststraßen ging es zunächst rund um den Mittelberg. An einer Abzweigung musste ein breiter Bach überquert werden. Da es dort keine Brücke gibt, mussten wir per „Stonehopping“ auf die andere Seite. Zum Glück rutschte niemand aus, und wir konnten die Tour mit trockenen Füßen fortsetzen. Zwischen Torfhaus und Altenau führte unsere Strecke einige Kilometer am historischen Dammgraben entlang. Der Dammgraben wurde ab 1732 angelegt und diente im Rahmen der Oberharzer Montanindustrie zur Ableitung von Oberflächenwasser. Auf schmalen Waldpfaden und immer am Wasser entlang, war dieser Abschnitt der schönste der Runde.

Unser Rückweg führte uns über die 912 Meter hochgelegene Wolfswarte, einem der schönsten Aussichtspunkte im Harz. Nach einem schweißtreibenden Anstieg kühlten wir oben bei böigem Wind recht schnell aus. Daher stiegen wir nach einer kurzen Pause und einem „Gipfelschluck“ zum Parkplatz ab.

Die Wegstrecke unserer Rundwanderung betrug 15 km. Dabei waren insgesamt 450 Höhenmeter zu bewältigen. Wie gewohnt habe ich die Tour bei Outdooractive.com abgelegt, um dort bei Bedarf weitere Details zu erfahren bzw. um den gpx-Track herunterzuladen.

MTB-Tour im Salzgitterhöhenzug

Außerhalb des Harzes ist der Salzgitter-Höhenzug eines der wenigen Gebiete im Braunschweiger Land, in dem Mountainbiker knackige Anstiege, rasante Abfahrten und viele schöne Singletrails vorfinden. In dem bumerangähnlich geformten Höhenzug bietet sich ein Rundkurs in Form einer „7“ an (siehe Karte). Durch viele Aufs und Abs summieren sich dabei – je nach konkreter Streckenführung – ca. 500 Höhenmeter.

Bei meiner letzten Tour in dem Gebiet habe ich ebenfalls einen schönen Herbsttag abgepasst. Da es im Vorfeld allerdings ausgiebig geregnet hatte, waren die Trails entsprechend anspruchsvoll. Die Wurzelpassagen waren sehr rutschig, andere Stellen sehr aufgeweicht und tief, so dass der Matsch ordentlich auf Rad und Klamotten spritzte. Gelohnt hat sich die Tour allemal, denn neben viel Schlamm brachte sie auch eine Menge Fun.

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