Ein Bunker im Wald

Für manche Menschen sind sie nichts weiter als verfallene Bauwerke und nicht selten Schandflecken in der Umgebung. Auf viele Menschen üben sie jedoch eine regelrechte Faszination aus. Die Rede ist von Lost Places. Solch einen vergessenen Ort haben wir letztens im Rahmen einer kleinen Wanderung mal wieder aufgesucht und ein wenig erkundet.

Es handelt sich dabei um ein ehemaliges Militärgelände aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Die Reste des Marinesperrzeugamtes Starkshorn liegen gut versteckt und etwas abseits der Wege mitten im Wald nahe der gleichnamige Ortschaft im Landkreis Celle. Waldbesucher bekommen in der Regel lediglich einige Schilder zu Gesicht: „Sprengstoffe! Lebensgefahr! Betreten verboten!“ ist darauf zu lesen. Von den einst zahlreichen Gebäuden, in denen damals Munition für die deutsche Kriegsmarine hergestellt und gelagert wurde, sind heute nur noch einige Betonreste übrig. Die einzige Ausnahme ist ein fast vollständig erhaltener Bunker. Der Bunker ist halbtonnenförmig ausgebildet und hat eine etwa 8 x 20 Meter große Grundfläche.

Auch wenn das Betreten derartiger Gebäude, oder das was davon übrig geblieben ist, nicht ungefährlich ist, ziehen uns solche Objekte einfach an. Wie bei Lost Places üblich haben wir außer unseren Fußspuren nichts hinterlassen. Und außer den abgebildeten Fotos, haben wir nichts mitgenommen.

 

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